Clean Team - die Profis! Clean Team - die Profis!
Startseite Über uns Kontakt Impressum Clean Team Heuer GbR Login
Schädlingslexikon

Mobile Desinfektionsspender

Schädlingsbekämpfung
Mardervergrämung mit Garantie!
Taubenabwehr
Taubenabwehr
Schädlingslexikon
Hygiene Schulungen

Schimmelpilze

Technische Reinigung
Reinigung von Abluftanlagen
Über uns
Kontakt
Impressum

Schädlingslexikon

Allgemein

MessingkäferDer Käfer wird 2,5 bis 4,5 mm lang und hat einen Körper mit sehr dichter, gold-gelber Färbung. Die Flügeldecken sind fast kugelig abgerundet.

Lebensweise, Biologie

Der Messingkäfer stammt nach einigen Ansichten aus Kleinasien, andere Meinungen tendieren zu den Südgebieten der ehemaligen UdSSR. Von hier aus hat er sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Europa und weiter nach Amerika und in andere Regionen ausgebreitet. Heutzutage ist - bis auf die Tropen - nahezu in der ganzen Welt verbreitet. Man findet diese Art vor allem in alten Häusern, landwirtschaftlichen Anwesen, auch in Brauereien und Mälzereien. Die Larven entwickeln sich in Getreide, Kleie, Mehl, Backwaren, Haferflocken, Sämereien, Kakao, Gewürzen, getrockneten Pflanzen, Trockenfleisch und Kasein, Leder, Federn, Knochen, Stroh, Spelzen, in Bürsten und Papier. Die Imagines ernähren sich ähnlich, jedoch richten sie größere Schäden an, da sie Leinen-, Woll- und Seidenstoffe dabei perforieren.

Der Messingkäfer ist ein Nachttier. Die länger als 8 Monate lebenden Imagines halten 2 Monate ohne jegliche Nahrungs-aufnahme aus. Ebenso widerstandsfähig sind sie gegen Kälte, bewegen sich noch bei 5° C und kommen auch bei einer länger anhaltenden Temperatur von -4° C nicht um. Das Weibchen legt etwa 30 weiße, ovale, knapp 1 mm lange Eier mit einer klebrigen Oberfläche, die bewirkt, daß sie bald von einer feinen Staubschicht eingehüllt sind. Die Larve entwickelt sich ca. 4-8 Monate. Das Entwicklungstempo hängt stark mit der Umgebungstemperatur und der Nahrungsqualität zusammen (Stoffe tierischer Herkunft beschleunigen die Entwicklung). Nach Abschluß ihrer Entwicklung spinnt sich die Larve in einen lockeren Kokon ein, um sich in dessen Inneren zu verpuppen. Die Imago schlüpft nach ca. 20-30 Tagen. Im Laufe eines Jahres kommt gewöhnlich nur eine Generation zustande, in beheizten Räumen auch zwei.

Schäden

Diese Art greift zwar eine ganze Reihe von Produkten an und kann unter guten Voraussetzungen auch materielle Schäden anrichten, jedoch ist ihre Verbreitung in Stadthaushalten in größerer Anzahl nur eine Ausnahme.

Vorbeugung

Die Brutstellen sollten aufgespürt und vernichtet werden. Wolle und Textilien regelmäßig reinigen oder ausklopfen, in die Sonne hängen.

< zurück

 
Reinigung von Abluftanlagen Technische Reinigung Schädlingslexikon Taubenabwehr Mardervergrämung Schädlingsbekämpfung