Allgemein
Die Orientalische Schabe zeichnet
sich durch einen breiten schwarzbraunen Körper aus,
welche in der Regel 19 - 25 mm lang werden. Das Weibchen
hat verkümmerte Flügel. Die Flügel des Männchens
sind zwar ausgebildet, jedoch kurz und bedecken den Hinterleib
nicht ganz.
Lebensweise, Biologie
Diese Art stammt wahrscheinlich von
der Krim, wo sie in freier Natur lebt. Heute kommt sie überall
auf der Welt vor. Verschiedenen Ansichten zufolge hat sie
sich schon in prähistorischer Zeit über Europa
ausgebreitet. Die Oothek (Eikapsel) enthält fast immer
16 Eier. Das Weibchen trägt sie gewöhnlich nicht
bis zur Eiablage, sondern legt sie an einer versteckten,
warmen Stelle ab. Dort bleibt die Oothek etwa 2 Monate liegen,
ehe die jungen Larven schlüpfen. Nach weiteren 6-8 Monaten
erreichen diese das Erwachsenenstadium. Eine ältere
Larve ähnelt einem erwachsenen Weibchen. Niedrige Temperaturen
verlängern die Entwicklungsdauer bedeutend. Im Laufe
ihres Lebens produzieren die Weibchen bis zu 18 Ootheken.
Die
Orientalische Schabe ist ein wärmeliebender Allesfresser.
Sie leben tagsüber versteckt in Ritzen und Spalten,
Leitungsrohren und Lüftungsschächten etc.. In den
Abend- und Nachtstunden gehen die Schaben auf Futtersuche.
Sie ist ziemlich schwerfällig, hat eine relativ geringe
Fortpflanzungsfähigkeit und ist gegenüber Insektiziden
recht empfindlich. Gegenüber früheren Zeiten, als
die Orientalische Schabe noch ein regelmäßiger
Bewohner von Stadthäusern und anderen Objekten war,
ist diese Art heutzutage wesentlich geringer anzutreffen.
Selbst unter günstigen Umständen tritt sie nur
selten in großen Mengen auf. Die Nahrung der Orientalische
Schabe ist ähnlich wie die der Deutschen Schabe. Es überwiegen
bei ihr aber die stärkehaltigeren Bestandteile in der
Nahrung.
Schäden
Bedingt durch die Tatsache, daß Schaben
Allesfresser sind, sind die von ihnen angerichteten Schäden
immens. Vorräte jeder Art, Papier, Textilien und andere
Materialien werden von ihnen angefressen. Auch wenn sie die
befallenen Räumlichkeiten wieder verlassen sollten,
so ist durch ihren penetranten Geruch das befallene Produkt
unbrauchbar geworden.
Vorbeugung
Trockenlegung von feuchten
Stellen, vor allem in Kellern. Reparatur undichter Installationen.
Gegenstände, die als Unterschlupf dienen könnten,
vom Fußboden entfernen. Den Zugang zu Lebensmitteln,
Abfällen und Wasser erschweren.
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